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Wie jeder zum Wissenschaftler werden kann - Ein paar Übungen

Dieses Eintrag ist eine Ergänzung zum Eintrag über das Selbst(krisen)management im Studium. Die Blithe-Universität verleiht aber keine akademischen Grade oder Titel im Sinne einer Titelmühle, obwohl das die Urkundenwerkstatt vielleicht andeuten kann. Vielleicht überlege ich aber so genannte "Spaßtitel" zu verleihen, z.B. Doktor des Laufsportes. Diese Tipps oder diese Übungen können eine akademische Ausbildung (durch ausgebildete Professoren) nicht ersetzen. Aber sie sind doch Grundkonstanten wissenschaftlichen Arbeitens.

 

1. Denke neologistisch! - Neue Wortverbindungen erfinden (die z.B. Google noch nicht kennt)

Neologismus ist eine Grundkonstante wissenschaftlichen Arbeitens. Es bedeutet neue Wörter zu erfinden, aus alten, z.B. durch Wortneuverbindungen, die einen neuen Zusammenhang bilden.

 

Objektotheologie - Die Lehre von Gott in der Liebe zum Objekt (besonders bei objektophilen Texten von Menschen, die Autos verehren und ihnen Gedichte schreibe).

 

Fehlerpädagogik - Die Erziehung zum Fehlermachen, um daraus zu lernen.

 

2. Entwickele eine Fragestellung, die dich interessiert! Oder mit der du praktische Erfahrungen gesammelt hast.

 

3. Suche Literatur in einer Buchhandlung, in einer Stadtbibliothek vor Ort!

(Die Behauptung einer Dozentin, dass man nach der Universitätszeit niemals wieder die Zeit haben wird, sich echtes Expertenwissen anzueignen, verneine ich, und grenzt an akademischen Elitarismus im Elfenbeinturm)

 

4. Erzähle Anderen davon oder schreibe darüber.

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