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Sich unbedingt beweisen müssen? - Vergangene, eigene Ohnmacht, Kritik und Zweifel als Energieträger

Ohnmacht muss nicht immer schlecht sein. Sie kann auch ein Ansporn sein, sich zu ändern. Dasselbe gilt auch für den positiven Neid. Ich frage mich manchmal, warum ich so ehrgeizig bin und ich manchmal dafür bewundert werde, das hier aufzubauen oder viel zu laufen. Aber genau diese Zweifel von anderen sind ein Ansporn, aus der eigenen Ohnmacht heraus.

 

Krisenerfahrungen können überwunden werden, um daraus stark zu werden, solange man sich nicht von ihnen unterdrücken lässt, sondern als positve Krise versteht. Daraus kann vielleicht ein innerer Druck entstehen, sich unbedingt beweisen zu müssen. Das weiß ich zumindest aus der eigenen Selbstbeobachtung, die möglicherweise auch für andere und ihre Erfahrungen gelten kann, weil ich ein Mensch bin und andere auch (menschliche Grundkonstante).

 

Das hat nicht nur einen positiven Hintergrund. Mir gibt es sehr viel Kraft von Menschen angezweifelt worden zu sein, die selbst nur zweifeln, weil sie wahrscheinlich selbst an sich zweifeln und diese Zweifel auf mich selbst spiegeln.

 

Aber dem kann ausgewichen werden, indem man es sagt. Aber es erfordert Mut, über andere Menschen zu reflektieren. Daher ist es nur ein Angebot, nicht mehr, eine Relativierung des "Abgehoben-Seins", das aber auch (wie in diesem Fall) nicht immer schlecht sein muss, im Sinne einer gesunden Arroganz beziehungsweise Egoismus (Glücks-Ego, nicht Ego-Ego). 

 

Zusammenfassung: Zweifel in der Vergangenheit von anderen können Ohnmachtserfahrungen im Kleinen sein, aber sie können ein Ansporn sein, sich beweisen zu müssen. Aber muss man sich immer beweisen? Nein, nur solange, wie keine negative Emotion beziehungsweise Stress entsteht.

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