InspirationsquelleN

Hier werden Methoden und Quellen zur Erschließung von Laufmehrwerten vorgestellt, um zu zeigen, dass es mehr geben kann, als nur neue Bestzeiten oder Kilometerlängen. Fallen dir noch weitere Methoden beziehungsweise Wege der Quellenerschließung ein (Heuristik), dann bin dafür offen. Die Inspirationsquellen dienen der Ideenfindung für das Literarische Teezimmer und die Schreibwerksta(d)tt.

Laufempathie

 

1. Beobachte die Leute, während du einen normalen Lauf läufst.

 

2. Siehst du einen älteren Menschen, dann erinnere dich daran, dass du auch mal so alt werden wirst und du bist dankbar, dass du

laufen kannst, ganz sicher.

 

3. Versuche mal mit einer Bleiweste oder einem Schallblock-Kopfhörer zu laufen, dann weißt du, wie es sich (als untrainierter "Senior") anfühlt so zu laufen und so zu leben.

 

4. Vielleicht siehst du einen Straßenmusikanten oder jemand anderes und gibst ihm eine Münze für seine Leistung.

 

5. Nimm an einer Laufveranstaltung teil, wo Spenden gesammelt werden und deine Kilometerzahl einen Laufmehrwert hat.

 

 


Lauffühlen

 

1. Dazu musst du eine lange Strecke, mindestens 10 km laufen, und dann auch sehr schnell. Am besten noch im Regen, wenn du magst.

 

2. Dann bist du so dermaßen im Flow, dass dir die Glücksgefühle, die totale Entspannung, über den warmen Rücken fließen.

 

3. Lasse dich fallen! Ja, wirklich. Fallen. Aber nur in der Imagination. Beuge deinen Kopf und deinen Oberkörper nach hinten, während du im Flow bist, dem "elektrischen Gefühl", ewig weiter laufen zu können.

 

4. Schließe die Augen. Genieße die meist nur wenigen Sekunden des Über-Flows.

 

5. Dieses wunderschöne Gefühl wirst du den gesamten Tag nicht vergessen.

 

6. Vielleicht findest du ja einen Baum oder einen Laubhaufen, in den du dich fallen lassen möchtest, was die Sache noch intensiviert und die Einheit zwischen Lauf und Natur hergestellt wird.

 

7. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen verrückt, in den Augen der Anderen vielleicht. Aber tu es einfach! Überwinde dich.


Laufschreiben

 

1. Zieh deine Laufschuhe und deine Laufsachen an.

 

2. Nimm dein Notizbuch mit oder einen kleinen Zettel.

 

3. Laufe ein erstes Pensum, das dir liegt.

 

4. Schaue nicht nur nach vorn, sondern auch nach links und rechts.

 

5. Laufe mit allen Sinnen.

 

6. Halte an und schreibe deine Eindrücke auf.

 

7. Es soll dir egal sein, ob du mit einem Buch oder ohne läufst. Es ist dein Lauf und nicht der Anderen.

 

 

 

 


 

 

 

JA! Aber es setzt eine gewisse Zulassung voraus. Das heißt: Es darf dir nicht peinlich sein.

Und du wirst so schnell  wie ein Auto mit viel PS (relativ gesehen), und nicht nur als Läufer, sondern auch als Ideensammler und Mensch.