Teeorakel (von PoliS) - Aussagen aus der Teetasse

Es gibt etwas zwischen Himmel und Erde, was wir uns nicht erklären können. Das Orakel von Delphi war auch im antiken Griechenland ein Ort, an dem Menschen den Rat der Götter suchten. Ich versuche hier, gedeutete Aussagen aus meiner Teetasse zu lesen, vielleicht ist es eine Möglichkeit, Themen und anderes zu finden.

Das ist eine Form der induktiven Mantik, das heißt, Dinge aus einem Objekt zu hören, zu spüren, zu lesen, was eine Mittlerobjekt zwischen einer göttlichen Ebene und weltlichen Ebene ist. Das Gegenteil davon ist die intuitive Mantik, wo eine göttliche Botschaft direkt in den Kopf eines Mittlers gelangt (z.B. durch eine Vision), der das dann als Prophet weiter verkündigt.

 

Bei jedem Teezimmer, das ich veranstalte, wird am Ende die ausgetrunkene Teetasse ausgelesen.

 

Auslegung vom 09. März 2019

 

Die Teetasse spricht: Sonnen- und Zuckersterne sehe ich, die einen Igelkopf formen, die mich an den Igel aus dem Film (Es war einmal der Wald) erinnern.

 

Auslegung vom 31. März 2019

 

Ich sehe eine Schanze an einem Horizont, die steil in den Himmel ragt. Orange Tropfen regnen herab und schwarze Punkt unterbrechen diesen Strom aus stehendem Regen. Der Tee schmeckt und riecht bitter und nach Kräutern. Klar, es ist ein Kräutertee. Ich sehe parallele Zuckersterne, obwohl ich keinen zusätzlichen Zucker hineingetan habe.

 

Auslegung vom 27. April 2019

 

Es gab nichts zu sehen.

 

Auslegung vom 11. Mai 2019

 

Ich habe vergessen, die Teetasse auszulesen.

Was denkst du darüber? Stimmst du der Auslegung zu?

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